KNX: der Standard für Neubau und Kernsanierung
KNX ist das etablierte, herstellerübergreifende Bussystem: extrem zuverlässig, beliebig erweiterbar und seit Jahrzehnten bewährt. Der Haken im Bestand: Es braucht eine eigene Busleitung zu jedem Taster und Aktor. Im Altbau bedeutet das Schlitze in Wänden — realistisch ist KNX daher vor allem bei ohnehin anstehender Kernsanierung.
Funk-Systeme: die Nachrüst-Lösung
Funkbasierte Systeme arbeiten ohne neue Leitungen: Funktaster lassen sich aufkleben, Aktoren verschwinden in der tiefen Schalterdose oder im Verteilerkasten. Damit lassen sich Licht, Rollläden, Heizkörperthermostate und Steckdosen nachrüsten — Raum für Raum, ohne Schmutz.
Wichtig ist die Systemwahl: Wir setzen auf etablierte Systeme mit offenen Standards statt Insellösungen aus dem Baumarkt, die in drei Jahren keine Ersatzteile mehr haben. Und: Sicherheitsrelevante Funktionen gehören in professionelle Hände — ein falsch angeschlossener Rollladenaktor ist schnell ein Sicherheitsrisiko.
Was kostet der Einstieg?
Ein sinnvoller Funk-Einstieg — z. B. Rollladensteuerung und Lichtszenen für Wohnbereich und Außenbeleuchtung — beginnt bei etwa 1.500 bis 3.000 Euro inklusive Installation und Einrichtung. Der Ausbau kann danach schrittweise erfolgen; das System wächst mit.
Unser Rat: Klein anfangen, aber mit System. Wir planen die Struktur so, dass spätere Erweiterungen (PV-Anbindung, Heizungssteuerung, Anwesenheitssimulation) ohne Neuanfang möglich sind.
Im Altbau führt der Weg meist über Funk — professionell geplant ist das zuverlässig und jederzeit erweiterbar. Wir zeigen Ihnen an Ihrem Objekt, was möglich ist.